Story: Die Maschinen erhoben sich aus der Asche des nuklearen Feuers. Mit diesen Zeilen begann damals die Terminator Geschichte und dort knüpft "Terminator: Die Erlösung" aka. "Terminator Salvation" an. Die Welt im Jahre 2018 liegt nach dem Tag des Jüngsten Gerichts in Schutt und Asche, vierzehn Jahr sind vergangen als das Computer Netzwerk Skynet ein eigenes Bewusstsein entwickelte und der Menschheit den Krieg erklärt. Die wenigen die nach dem nuklearen Schlag übrig geblieben sind verstecken sich von den Tag und Nacht patrollierenden Maschinen in den Ruinen der alten Welt. Sie stehen kurz vor der totalen Vernichtung irrer Rasse. Die Maschinen fangen sie ein und treiben sie in Lagern zur systematische Vernichtung zusammen, andere werden für medizinische Experimente zur Verbesserung der eigenen "Spezies" gebraucht. Doch es regt sich Widerstand. Die restlichen zum Kampf fähigen Menschen schlagen mit ihrem gesamten Waffenarsenal unter der Leitung von General Ashdown zurück. In der Mitte des Gefechts, John Connor . Sein ganzes Leben wurde er darauf vorbereitet die Menschen im Krieg gegen die Maschinen anzuführen. Doch es ist nicht die Zukunft von der ihn seine Mutter immer gewarnt hat. Etwas hat sich verändert. Bei seinem Versuch seinem Schicksal als letzte Hoffnung der Menschheit im Kampf gegen die Maschinen gerecht zu werden, taucht plötzlich Marcus Wright an seiner Seite auf. Ein mysteriöser Fremder, der sich nur noch daran erinnert, das er vor dem nuklearen Angriff von Skynet im Todestrakt inhaftiert wahr. Woher kommt Marcus? Kommt er aus der Zukunft oder wurde er aus der Vergangenheit gerettet?. John und Marcus begeben sich auf eine Odyssee die sie bis ins Innere von Skynet führt.
Die Entstehung: Nach sechs Jahren absetz schafft es die wohl furcht erregendste Maschine Hollywoods erneut auf die Leinwand. "Terminator: Die Erlösung" ist der Beginn einer neuen Trilogie und zugleich ein Reboot des Franchise. Nachdem die ersten drei Filme in der Gegenwart bzw. in der Vergangenheit spielten, konzentriert sich dieser Teil auf die postapokalyptische Zukunft die es in den vorigen Teilen zu verhindern galt. 200 Millionen US Dollar sollte da ganze Future-Epos kosten, das bisher höchste Budget was für einen Terminator Streifen zu Verfügung stand. Als bekannt wurde das McG im Regiestuhl Platz nehmen würde löste dies enorme Panik in der Fanbase aus. Wie sollte der Schöpfer von Filmen wie "Drei Engel für Charlie" einen würdigen Nachfolger dessen schaffen was James Cameron 1984 erschuf. Der Film wurde bereits zerrissen bevor die Produktion überhaupt begonnen hatte. Schon Jonathan Mostow gelang es nicht mit "Terminator 3: Rebellion der Maschinen" die Fans zu überzeugen und produzierte bislang den schwächsten Teil der Geschichte. Hoffnung blüte auf als Christian Bale für einer der Hauptrollen verpflichtet wurde, plötzlich schien das Projekt (damals unter dem Decknamen "Projekt Angel", später unter "Terminator Salvation: The Future Begins") wieder interessant. Die erste Bilder wurden veröffentlicht, der erste Trailer und schon wahr der Terminator Hype wieder im Gange. Die Promotion von "Terminator: Die Erlösung" wahr gigantisch, noch nie habe ich so einen riesen Wirbel zu einem kommenden Terminator Film gesehen. Mehrere Viralmarketing Seiten wurden Online gestellt, dutzende TV Spots, Filmclips und Trailer infizierten schon fast wiel ein Skynet Virus das Internet. An der Promotion sollte es also nicht liegen.
Camerons Zunkunft / McG Umsetzung: In den ersten drei Teilen wurde uns immer nur ein kurzen Blick in diese postapocalyptischen Zukunft gewährt. Sie spielte stehst im dunkel und wahr düster, jedoch wurde uns diese nie bei Tag gezeigt. Den auch nach einem Atomschlag existiert die Sonne weiterhin und auch die Atmosphäre regeneriert sich allmählich wieder. Nun versucht uns McG dies Zukunft auch bei Tageslicht zu zeigen was ihm auch sehr gut gelungen ist, auch wenn ich zwischen durch mehr das Gefühl hatte in einer neu Verfilmung von "Mad Max 2: The Road Warrior" zu sitzen als in einem Terminator Film, natürlich geprägt von Camerons Future-Flashbacks. Die Crew begab sich vor den Dreharbeiten extra in Gebieten die leider wirklich schon einer Atombombe ausgesetzt wahren und sahen sich an wie sich die Natur danach entwickelte, man wollte unbedingt auch ein realischtische Umgebung schaffen. Das Endergebnis kann sich sicherlich sehen lassen. Sie ist düster, sie ist dreckig, sie wirkt durchaus realistisch. Es ist jedoch nie wirklich die Zukunft die wir aus den Flashbacks kennen. Die Zukunft aus der Kyle Reese zurück geschickt wird ist noch elf Jahre entfernt, die großen Schlachten zwischen Mensch und Maschine wie wir in den vorherigen Filmen kurz gesehen haben, werden hier nicht gezeigt. Das Ende des Films möchte uns aber in gewisser Weise vermitteln was uns erwarten könnte.
"Terminator: Die Erlösung" ist der erste Terminator Film der in den USA kein R-Rating erhalten hat und mit einem PG-13 in die Kinos kommt. Wer Szenen erwartet in denen Maschinen sich die Haut von den Armen reißen und Fäuste durch andere bohren, wird hier enttäuscht werden. Der Film ist ganz klar auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten obwohl Regisseur McG eigentlich ein R-Movie drehte. Bedankt euch beim Produktions Studio. Die Fans hoffen natürlich auf eine UnCut Dvd.
Action / Spezial Effekte Wenn man dem Film eines nicht nachtragen kann dann sicherlich das es nicht Kracht. Die Spezialeffekte sind teilweise gewaltig und die Soundeffekt pusteten mich manchmal fast aus dem Kinosessel. Die Umsetzung der Maschinen sind wieder spektakulär in Szene gesetzt. Stan Winston und sein Team die bereits in den vorherigen drei Teilen die Spezial - und Maskeneffekten kreierten, haben auch hier wieder ganze Arbeit geleistet. Stan Winston, welcher auch einen kurzen Cameo-Auftritt hat, starb leider während der Produktion. Er erlag am 15. Juni 2008 im Kreise seiner Familie an seinem langen Krebsleiden, dieser Film wurde im gewidmet.
Darsteller / Charaktere Natürlich wahr ich spezielle auf Christian Bale gespannt. Auch nach langem nachdenken wüsste ich nicht einen Schauspieler den ich momentan lieber in der Rolle von John Connor sehen würde. Seine Leistung ist sehr gut, aber nicht herausragend. Er verpasst John Connor jedoch wieder ein wenig würze und Charakter, was ich bei Nick Stahl gänzlich vermisste. Neben ihm ein grandioser Sam Worthington, der 34 jährige Australier und seine Darstellung von Marcus ist grandios, für mich einer der besten neuen Charaktere die Terminator seiht "Terminator 2: Tag der Abrechnung" zu bieten hat. Anton Yelchin verkörpert einen weiteren wichtigen Charakter. Er schlüpft in die Rolle des jungen Kyle Reese , dem Widerstandskämpfer der elf Jahre in der Zukunft von John Connor durch die Zeit geschickt wird um Sarah Connor zu beschützen. Es ist ihm gut gelungen den Kämpfer und Beschützer den wir aus The Terminator kennen in jungen Jahren darzustellen. Vorlaut, Rebellisch und Mutig. Auf dem guten Weg der Kämpfer und Beschützer zu werden den wir kennen. Solide Leistung. Der Rest der Darsteller verlieren sich ein wenig im Schatten von Bale, Sam und Anton, aber im ganze könnte ich jetzt nicht einen nennen der mich wirklich gestört hätte. Finde die ganze Besetzung sehr gut. Ach ja nicht zu vergessen: Michael Ironside in einer für ihn maßgeschneiderten Rolle als General Ashdown, leider hat er nicht viel Screentime aber es wahr schön in wieder mal im Kino zu sehen.
Verknüpfungen zu den vorherigen Filmen. Das ist ein Punkt der mir besonders gut gefallen hat. Im ganzen Film verteil werden immer wieder Verknüpfungen zu den ersten beiden Teilen zu sehen sein. Beispielsweise werden wir sehen von wem Kyle Reese den Trick mit der Schrotflinte und der Schulterschnur hat, den er zu Beginn von "The Terminator" verwendet. Wir werden ein bekanntest Foto wieder sehe sowie eine uns vertraute Stimme. Auch ein alt bekanntes Gesicht wird uns offenbart und wir werden sehen wie John seine Narbe erhält. Als dann ein alter Kult Spruch das halbe Kino zum Lachen brachte konnte auch ich mir ein Lächeln nicht mehr verkneifen. In dieser Hinsicht hat sich McG wirklich Mühe gegeben. Fand ich klasse, großes Lob!
Der Soundtrack Da währen wir also bei einem der größten Mengel was ich auch diesem Film vorwerfen muss. Wir erinnern uns als das klassische Terminator Theme in "Terminator 3: Rebellion der Maschinen" erst beim Abspann ertönte. Viele Fans wahren sehr Enttäuscht und setzen alle Hoffnungen nun auf Danny Elfman. Bring uns das Theme zurück auf die Leinwand und bitte nicht erst zum Abspann, es ist doch ein Markenzeichen von Terminator . Was wäre den Indiana Jones, Star Wars, James Bond ohne ihre legendären Themes. In diesem Punkt bin ich aber maßlos enttäuscht worden. Weder am Anfang noch während dem Film und nicht einmal zum Abspann wahr das klassische Theme von Brad Fiedel in irgendeiner Weise zu hören. Mag sein das es irgendwann während den Credits noch lief, aber ich hab nach etwa drei Minuten Abspann das Kino verlassen, wenn es in diesem Zeitraum noch lief, na gut, an diesem Punkt brauch ich es dann auch nicht mehr. Einzig und alleine zu Beginn des Films wenn das Logo "Terminator: Die Erlösung" erscheint sowie ganz am Schluss ist das klassische Terminator "DUDUDUDUDUM" zu hören was uns in den ganzen Promotion Clips und Trailern schon fast vergewaltigte und das nur ganz kurz! In diesem Falle, pure Enttäuschung!
Lassen wir diesen Punkt aber mal bei Seite, hat Danny Elfman versucht ein eigenes Theme zu kreieren, das auch ziemlich an das klassische erinnert, aber natürlich kein Vergleich dazu ist. Im ganzen ist der Score nicht schlecht, eigentlich ganz gut. Jedoch kahm er für mich nie wirklich im Film zur Geltung. Es fehlt einfach was. Wirklich schade!
Fazit: Camerons Filme bleiben unerreicht! Im Vergleich zu T3 gefällt mir dieser hier besser, obwohl man sie eigentlich gar nicht miteinander vergleichen kann. Hardcore Fans werden an "Terminator: Die Erlösung" teilweise ziemlich zu knabbern haben, jedoch ist es natürlich für jeden Fan ein Muss. Die einen werden ihn mögen die anderen verfluchen ^^. Ansonsten ein richtiger Blockbuster! Eye-Popping garantiert! Spaß macht er auf alle Fälle!
Ich würde den Film am liebsten in verschiedenen Punkten bewerten. In Sachen Unterhaltung, im Vergleich zu den vorherigen Filmen etc. Alles ihn allem gibt’s ne 7/10 mit der Anmerkung: Für mich als T1 und T2 Fanatiker konnte er im Vergleich zu diesen, wie zuvor T3, leider auch NICHT überzeugen. |